Janis Hammer
Webentwickler und Digital Infrastructure Consultant aus Freiburg. Seit 2022 unterstütze ich Vereine, kleine Unternehmen und Selbstständige dabei, ihre digitale Infrastruktur aufzubauen und zu betreuen: Websites, eigene CMS-Lösungen, IT-Infrastruktur, Sicherheitskonzepte — von der ersten Idee bis zum laufenden Betrieb.
Dabei arbeite ich meist allein, mit direktem Draht zur Kundschaft und voller Verantwortung für das Ergebnis.
Nicht die Einzellösung, sondern das Ganze
Am meisten interessiert mich nicht die einzelne technische Umsetzung, sondern wie aus einer vagen Idee ein Projekt entsteht, das funktioniert und sich bedienen lässt.
Bedarfsanalyse, Priorisierung, technische Umsetzung, laufende Betreuung — jeder dieser Schritte gehört für mich zusammen. Wer nur das mittlere Stück übernimmt, baut an den Leuten vorbei, die damit arbeiten sollen.
Ein gutes Beispiel ist mein größtes laufendes Projekt: die vollständige Digitalisierung des Süduferchor Freiburg e. V., eines transkulturellen Chors mit rund 80 Mitgliedern. Gefördert durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt ist dort eine eigenständige Infrastruktur entstanden — unabhängig von kommerziellen Plattformen und laufenden Software-Abos. Eine mehrsprachige, barrierearme Website, ein eigenes Admin-Panel für ein nicht-technisches ehrenamtliches Team, ein durchdachtes Sicherheitskonzept und eine vereinseigene Community-Plattform. Das Ergebnis: Der Verein ist heute technisch vollständig unabhängig, bei Betriebskosten von rund 110 € im Jahr.
Aus diesem Projekt ist mittlerweile ein eigenes Produkt geworden — das Digitale Vereinspaket, eine kostengünstige Digitalisierungslösung, die ich inzwischen an weitere gemeinnützige Organisationen vermittle.
Systeme, die ohne mich funktionieren
Ich weiß, dass ein Verein sich eine IT-Betreuung auf Dauer nur schwer leisten kann. Und ein Handwerksbetrieb will nach Feierabend nicht noch eine Website pflegen.
Deshalb baue ich Systeme, die nach der Einrichtung ohne mich weiterlaufen. Nicht weil ich keine Wartungsverträge verkaufen möchte — sondern weil Unabhängigkeit für eine Organisation mit knapper Kasse wichtig ist.
Wenn Sie trotzdem Unterstützung brauchen, bin ich da. Aber Sie müssen nicht.
Von der Heilerziehungspflege in die Entwicklung
Bevor ich in die Webentwicklung gewechselt bin, habe ich viele Jahre als Heilerziehungspfleger gearbeitet. Eine Zeit, die mich vor allem in Sachen Eigenverantwortung, strukturierter Dokumentation und Kommunikation auf allen Ebenen geprägt hat — Grundlagen, die ich heute in jedes Projekt mitbringe.
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Heute
Digitale Infrastruktur für Vereine, Betriebe und Selbstständige. Schwerpunkt auf Barrierefreiheit, Mehrsprachigkeit und Sicherheit.
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Seit 2022 — eigenes Gewerbe
Aufbau eines Kundenstamms aus kleinen Organisationen im Kultur- und Bildungsbereich sowie NGOs. Zunächst Netzwerk, E-Mail, Hardware und Cloud, mit der Zeit zunehmend Webentwicklung, Hosting und Serverbetreuung.
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Seit 2021 — Studium Medieninformatik, berufsbegleitend
An der Technischen Hochschule Brandenburg, neben der Selbstständigkeit — weil ich das Studium von Anfang größtenteils über mein eigenes Kleingewerbe finanziere. Was auf dem Papier länger dauert, bedeutet in der Praxis: Das Wissen bleibt nicht Theorie, sondern wächst an echten Projekten für echte Aufträge.
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2008 bis 2021 — Heilerziehungspflege und pädagogische Fachkraft
Arbeit in verschiedenen Bereichen der Hilfe für Menschen mit Beeinträchtigungen.
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2017 bis 2019 — Fort- und Weiterbildungen
Ausbildung zum Erlebnispädagogen, anschließend Beginn der Ausbildung zum Heilpädagogen: Spieltherapie und Entwicklungsförderung, bewegungsorientierte Verfahren, Kunsttherapie, Didaktik, Medizin und Rechtskunde.
Warum dieser Umweg trotzdem zum Ziel führt
Barrierefreiheit von innen
Wer jahrelang mit Menschen mit Beeinträchtigung gearbeitet hat, betrachtet Barrierefreiheit nicht als Prüfliste am Projektende. Kontraste, Tastaturbedienung und verständliche Sprache sind von Anfang an eingebaut.
Dokumentation als Gewohnheit
In der Heilerziehungspflege wird jeder Schritt nachvollziehbar festgehalten, weil andere darauf aufbauen müssen. Genau das braucht ein Verein, dessen Vorstand alle zwei Jahre wechselt.
Erklären ohne Fachjargon
Komplizierte Dinge so zu erklären, dass sie verstanden werden, war dort Handwerk. Bei einer Schulung für einen Vorstand oder eine Betriebsinhaberin geht es um genau dasselbe.
Womit ich arbeite
Web und CMS
- PHP, MySQL, JavaScript, HTML und CSS
- Eigene CMS-Entwicklung, dateibasiert und ohne Framework
- WordPress sowie TYPO3-Grundlagen
- Barrierefreie Umsetzung, Mehrsprachigkeit, Rechts-nach-links-Schriften
- SEO Optimierung
Gestaltung
- Gestaltung vom Nutzungsablauf her gedacht, dazu Mediendesign
IT-Infrastruktur
- Nextcloud, VPN, Netzwerk und Hardware-Unterstützung
- Hosting, Domains, DNS, TLS und E-Mail-Einrichtung
- Mailinglisten mit dokumentierter Einwilligung
Sicherheit
- Schutz vor gängigen Angriffsvektoren
- Sichere Datenhaltung und automatisierte Sicherungen
KI im Arbeitsablauf
Ich nutze KI-Werkzeuge in der Entwicklung — und halte es für sinnvoller, das offen zu beschreiben, als so zu tun, als gäbe es sie nicht. Konkret heißt das:
- Code prüfen lassen: Fertiger Code wird gegengelesen, bevor er live geht — auf Sicherheitslücken, Sonderfälle und Stellen, die später schwer zu warten sind
- Entwürfe und Varianten: Textfassungen und Lösungswege durchspielen, um schneller zu einer Entscheidung zu kommen. Was am Ende eingesetzt wird, prüfe und verantworte ich
- Recherche: Rechtliche und technische Fragen vorsortieren, um die richtigen Quellen zu finden — nachgesehen wird anschließend trotzdem in der Quelle selbst
- Eigene Anwendungen: Ich habe ein Werkzeug gebaut, das aus strukturierten Angaben Logoentwürfe erzeugt — vom Formular über die Prompt-Erzeugung bis zur Ablage der Ergebnisse
Und die Frage, die jetzt kommt
Daten meiner Auftraggeber gebe ich nicht in KI-Dienste. Keine Mitgliederlisten, keine E-Mail-Adressen, keine internen Dokumente, keine Zugangsdaten. Die Werkzeuge sehen Code und allgemeine Fragestellungen — nicht die Inhalte, die euch anvertraut wurden.
Das ist keine Absichtserklärung, sondern eine Arbeitsregel. Wer eine schriftliche Zusicherung dazu braucht, etwa für einen Förderantrag oder eine Datenschutzfolgenabschätzung, bekommt sie.
Was ich nicht mache
- Übersetzungen — die kommen aus der Organisation selbst
- Onlineshops und Buchungssysteme
- Websites, die täglich redaktionell bespielt werden müssen
Für all das gibt es Leute, die es besser können. Wenn Ihr Vorhaben in diese Richtung geht, sage ich das im Erstgespräch — bevor Geld geflossen ist.
Reden wir darüber
Ob Verein, Betrieb oder etwas dazwischen — beschreiben Sie kurz Ihr Vorhaben, und Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung.